Prosanova Live Blog
Photo by Anna Rebecca Jacob

PROSANOVA 2020

Hey ihr Lieben und willkommen, ihr Freunde der Literatur!

Ihr seid beim PROSANOVA 2020 dabei und wollt euch noch mehr austauschen? Oder habt ihr euch dieses Jahr noch nicht getraut und seid aber super neugierig, wie das Festival so wird?

In den nächsten vier Tagen sind wir für euch live als unabhängige Redaktion dabei und erzählen euch hier, was passiert und vor allem, wie wir das Online-Festival erfahren.

Bleibt gespannt und folgt uns auch auf dem Instagram-Account des Literaturinstitut Hildesheim!

Bild mit freundlicher Genehmigung von Anna Rebecca Jacob | Pfeil und Bogen
Event
Following PROSANOVA 2020 - Ein Live-Blog
Start time
16.40
Event status
Finished
Katrin Griebenow
14. Juni 2020
15:07

PROSANOVA 2020 - Ein Fazit 

Mit der Abschlussveranstaltung ist heute Vormittag das diesjährige PROSANOVA zu Ende gegangen. Damit endet für uns ein gemeinsames Wochenende voller Wort- und Bildeindrücke, Spaß und Arbeit, Snacks und Schlafmangel. Auch für uns war das digitale Festivalformat neu, ebenso wie das digitale Berichten darüber. Das war tatsächlich stressiger als angenommen, weil der Zeitplan eng getaktet war und die Formate nicht immer dem angegebenen Zeitrahmen entsprochen haben. Gut, dass man die Veranstaltungen noch eine Woche lang anschauen kann.  

Über 50 Veranstaltungen klingen nun nach, treiben durch unsere Köpfe und haben uns einiges an Input gegeben. Zu dritt haben wir viel über unsere Eindrücke gesprochen und uns so manches Mal gewünscht, unsere Wahrnehmungen und Meinungen in eine größere Gruppe tragen zu können. Schnelles und unkompliziertes Nachfragen, sei es um mit Künstler*innen ins Gespräch zu kommen, bei der künstlerischen Leitung nachzuhaken oder um einfach einen anderen Angang an einen Diskurs zu hören, hat uns sehr gefehlt. Eine offene Diskussion hätte einigen Formaten sicherlich mehr Würze verliehen - wie zum Beispiel den Confession Rooms, die in weiten Teilen schleppend verliefen. Während einige Veranstaltungen durch die Digitalisierung wahnsinnig an Originalität gewonnen haben (Pen&Paper mit Raphaela Edelbauer oder Schreib-Showdown mit Norwin und Ralph Tharayil), waren andere Events nur schwer ertragbar. So hätten wir Marius Goldhorn wirklich gern den Stecker gezogen, weil die Desktop Lecture als Format einfach nicht funktioniert hat.

Unsere Probleme hatten wir auch mit dem technischen Support. Für Störungen kann unter diesem Umständen erst einmal niemand etwas - auch der Großteil aller analogen Festivals läuft sicherlich nicht störungsfrei. Allerdings haben wir uns das eine oder andere Mal vor unseren Bildschirmen allein gefühlt, weil uns keine Stelle bekannt war, an die wir uns hätten wenden können. Dass der Höhepunkt absichtlich abgebrochen wurde - nun ja. Schade, dass die darauf folgende Gather Town völlig an uns vorbeigezogen ist. Auch vom Fan Fiction Forum haben wir leider erst heute erfahren. Vielleicht war das das digitale Äquivalent zu Ich-verlaufe-mich-auf-dem-Festivalgelände. 

Wirklich positiv hervorgestochen ist die Tatsache, dass das PROSANOVA 2020 mit einem gut durchdachten Awareness- und Diversitätskonzept gearbeitet hat. Wir haben die Perspektiven von Menschen mit vielfältigen Biografien und Erfahrungen als eine wahnsinnige Bereicherung des Festivals empfunden. Besonders das Format Was bleibt hat lange bei uns nachgehallt, weil es wirklich schön und mit viel Bedacht umgesetzt wurde. Darüber hinaus konnten wir alle drei neue Lieblingsautor*innen im Line Up finden - nur mit Corinna T. Sievers hatten wir alle ein dickes Problem, weil wir auch nach langen Diskussionen keine Antwort auf die Frage gefunden haben, warum sie Teil dieses Festivals sein durfte.

Und jetzt? Unsere studentischen Geldbörsen werden es uns zwar übel nehmen, aber das ist uns egal: Wir wollen einen Haufen Bücher kaufen! An dieser Stelle gilt unser großer Dank dem PROSANOVA-Team, dass uns so tolle neue Autor*innen gezeigt hat, von denen wir wirklich begeistert sind. Was wir also an Materiellem aus diesem für uns doch etwas ambivalenten Online-Festival mitnehmen: 

Bücher, Bücher, Bücher.

Und eigentlich geht es beim PROSANOVA ja auch genau darum: die Freude am Lesen und das Entdecken von neuen Schätzen!

 

svg%3E - PROSANOVA 2020
Photo by Katrin Griebenow
Malu von Marschall
14. Juni 2020
14:28

Ende Gelände

Na das fängt ja schon gut an, denn hat man* keinen Facebook-Account, kann man* wohl an der letzten Veranstaltung des PROSANOVA nicht teilnehmen ... so viel zur "Niedrigschwelligkeit".

Irgendwie hat es dann doch geklappt: erneut sind wir in einer Zoom-Konferenz. Die lächelnden Gesichter von Selma, Carla, Judith, Simoné, Mirjam und Elske begrüßen uns. Man* sieht dem künstlerischen Leitungsteam des PROSANOVA die verschiedensten Emotionen an - Erleichterung liegt in der Luft, Freude und vielleicht ein wenig Wehmut.

Wir schauen uns an, wie die Verantwortlichen reflektieren und gemeinsam durch die verschiedenen Trauerphasen gehen. Zwischendurch werden ehemalige PROSANOVA-Initiator*innen dazu geschaltet, die vor allem viel Lob für ihre Nachfolgerinnen übrig haben - vielleicht ein bisschen too much.

Ein Format des Austausches mit den Ehemaligen finden wir übrigens ziemlich genial! Schade, dass das erst zum Schluss aufkam und keinen eigenen Rahmen bekommen hat.

Wir hätten den Gedanken gut gefunden, in eine Reflektion über das Festival ein zu steigen - doch irgendwie ist das hier schief gegangen. Ein wenig klang das Ganze wie eine Selbstbeweihräucherung und als wären wir Voyeur*innen statt Zuschauer*innen. Wenigstens gab es rechts neben dem Live-Bild den Facebook-Chat, in den man* Feedback geben konnte.

Allerdings wurde auf Kommentare wie "Der Diskurs hat gefehlt" oder "Ich konnte die Formate nicht kommentieren" leider nicht wirklich eingegangen. Es wurde außerdem kurz erwähnt, dass der gestrige Höhepunkt absichtlicht abgebrochen wurde - bitte was? Wir fliegen aus der Zoom-Konferenz, mit Absicht? Mitten im Satz? Ohne eine Aufklärung der Situation?

Wir fühlen uns nicht abgeholt.

 

Katrin Griebenow
14. Juni 2020
0:31

Lagerfeuerromantik zum Tagesende

Wasserglaslesungen sind für Anfänger*innen. Raphaela Edelbauer sitzt in ihrem abgedunkelten Arbeitszimmer, auf zwei Bildschirmen lodern gemütliche Feuer und eine silberne Totenkopfstatue starrt uns an. Sie liest, aber wir können entscheiden, was. Wir können den Weg der Protagonistin Ruth mitbestimmen - denn wir spielen Pen&Paper in der Welt des Romans Das flüssige Land. Mindestens genauso cool wie dieses Format ist Raphaelas Soundboard, mit dem sie die Kapitel einleitet. So springen wir von Szene zu Szene, kommen nicht ins Schloss und gehen stattdessen doch auf dem Friedhof spazieren. 

Ein entspannter Spieleabend zum Ende des dritten Festivaltages begleitet von Raphaelas nüchtern beschreibenden Worten. Vielen Dank für diese Idee!

Mit diesem Beitrag verabschieden wir uns für heute, mit vollem Kopf, literatur- und schokoladengesättigt.

Malu von Marschall
14. Juni 2020
0:25

Die Alpträume sind weniger geworden

Ob Johann Kaiser über sich selber schreibt oder über eine Person, die auch Johann heißt, aber nicht er ist - das haben wir nicht so ganz verstanden. Für immer die Alpen ist der erste Roman des Hildesheimer Alumni, für die PROSANOVA-Lesung einfach, aber total cute illustriert von Luigi Olivadoti.

Johann gibt mit seinem gedehnten österreichischen Akzent Einblick in ein Leben, sein Leben? Er redet über das Schreiben und die Arbeit im Büro, den Pool auf dem Dach, die Instandhaltung des Hauses und das Auto. Irgendwie ein Erwachsenen-Leben, was wir hier sehen.

Vielleicht redet er auch zu seinem Zukunfts-Ich? Sätze wie:

Ja, einen Rechtsanwalt hast du jetzt auch.

implizieren: dieser Johann scheint für einen reichen Typen zu arbeiten oder vielleicht selber richtig reich zu sein...

Die Kombination aus Zeichnungen und Sprache sind sehr gelungen, auch wenn das Ende der Lesung schon ein wenig pathetisch ist:

alles Schöne muss sterben

 

Anna Rebecca Jacob
13. Juni 2020
22:45

Neue, fragwürdige Geständnisse

Die Confession Rooms gehen in die letzte Runde, dabei sind uns bekannte Gesichter:  Corinna T. Sievers und Judith Keller.

Unter geschworener Ehrlichkeit werden einander Fragen rund um den Schreibprozess gestellt. Wesentlich die Fragen: Für wen und warum schreiben wir eigentlich?

Ich finde, die Literatur muss doch auch Sachen ausprobieren und Formen sprengen und irgendwie ins Unbekannte gehen. (Keller)

Judith Keller erzählt hier viel und sympathisch von den eigenen Erwartungen ans Schreiben, von der notwendigen positiven Erstreaktionen einer Freundin und schafft es, aus Sievers Fragen ein angenehmes Gespräch zu entwickeln. Dann stellt Keller die Frage der Fragen: Welcher Sinn hat eigentlich Confession?, beantwortet sie direkt selbst und spricht uns damit aus der Seele: Das frag ich mich wirklich.

Fragwürdig für uns immer noch die Rolle Corinna T. Sievers, die über ihr Schreiben feststellt:

Ja, es ist pseudofeministisch, aber das ist eben ironisch gemeint.

Da wir auch nach dem zweiten Format mit Sievers diese Ironie nicht erkennen, wundern wir uns:
Wie passen solche Aussagen in das Programm und die Positionierung des PROSANOVA? Gerne würden hier das Leitungsteam um mehr Transparenz im Entscheidungsprozess bitten.

Katrin Griebenow
13. Juni 2020
20:35

Es gibt hier wirklich nichts zu sehen

Der große PROSANOVA 2020 Höhepunkt. Es fühlte sich ein wenig an, wie ein mittelmäßig schlechter One Night Stand. Man* freut sich auf einen abenteuerlichen Abend, eine heiße Nacht, endlich ist es soweit, die Hüllen fallen und dann ist der Sex kurz und unbefriedigend - vom peinlichen Smalltalk ganz zu schweigen. 

Der große PROSANOVA 2020 Höhepunkt. Alle Organisator*innen, einige der Autor*innen und die Festivalgäste treffen sich zu einem großen Zoom-Meeting, das - wie es sich für eine Online-Konferenz gehört - durch "technische Probleme" verzögert startet. Ohne Gesprächsfaden führt die künstlerische Leitung durch ein Format, das Corinna T. Sievers nach zwei Minuten an sich reißt und nur ungern wieder loslässt. Etwa 60 Gesichter lächeln leicht gequält in ihre Kameras, während die Veranstaltung weder vorwärts noch rückwärts tritt. Dann soll eine La-Ola-Welle gestartet werden, doch bevor es dazu kommen kann, erklärt Zoom das Meeting auf unserem Bildschirm für beendet. Wieder hinein kommen wir nicht mehr, aber darum sind wir eigentlich auch nicht traurig. Wir schauen uns an. Das Wort "cringy" fällt.

Der große PROSANOVA 2020 Höhepunkt. Nach einem Moment ratloser Ungläubigkeit wenden wir uns den nächsten Programmpunkten zu. Eigentlich hat uns das PROSANOVA in großen Teilen abgeholt, wir haben viele coole Formate entdeckt, zusammen gelacht, nachgedacht und uns nur selten mit der Hand vor den Kopf geschlagen. Der "Höhepunkt" war ein solcher Moment. Schade, dass diese Verantstaltung dem Rest des Festival so hinterherhinkte. 

Malu von Marschall
13. Juni 2020
20:20

Und die Augen brennen uns von der Sonne

Özlem Özgül Dünder stößt auf Glätte und Reibung. In dem Kurzfilm zu ihrem Gedichtband gedanken zerren kommt sie mit den verschiedensten Oberflächen in Berührung und wir fragen uns: was war zuerst da? Das Thema des diesjährigen Festivals oder der Gedichtband?

ich stoße immer wieder auf dich und an dich

Sehr hübsch poetisch fließen die Worte wie Özlems Hände über die raue Wand. Oder durch ihre Haare. Sie tastet ihr Gesicht ab, reibt sich die Hände. Sie benutzt verschiedenste Werkzeuge, um Reibung zu erzeugen - mit dem Hammer und einem Schraubenzieher zeichnet sie ein Wort in die Wand: "du". Das gleiche mit Steinen auf den Boden. Schreibwerkzeug also?

Mit ihrem Sammelsorium an (Schreib-)Werkzeug zeichnet sie ein Bild - also tatsächlich, denn sie arrangiert die Dinge anschaulich nebeneinander, genau wie ihre Poesie.

Anna Rebecca Jacob
13. Juni 2020
19:41

Das seid ihr und das bin ich.

Wir haben uns Fleurs Geschichte angehört und dabei am offenen Fenster gesessen und nach draußen gesehen - allerdings ist das Wetter immer noch nass und nicht viel mehr als Enten unterwegs, weshalb sich unsere externen Eindrücke eher in Grenzen halten.

Brüder von Jackie Thomae wird uns präsentiert in Auszügen des Audible-Hörbuchs. Schade, finden wir, wo wir doch inzwischen die tatsächlichen Stimmen der  Autor*innen und (mehr oder weniger) echte Gesprächsformate gewöhnt sind...

Anna Rebecca Jacob
13. Juni 2020
18:39

Was passiert hier eigentlich?

Desktop Lecture mit Marius Goldhorn, wir freuen uns, wir legen los, wir denken: Aha...
Marius redet langsam, macht uns Musik an und wir wissen noch nicht genau, worum geht es eigentlich?
Nach 18 Minuten erfahren wir: Eine Lesung aus seinem Gedichtband Yin, in dem er sich mit dem Deaodejuing und der Autorin Ursula K. Le Guin beschäftigt. Wir sind neugierig, hören zu und dann dreht sich plötzlich der Bildschirm. Warum?

Marius trägt seine Gedichte vor, irgendwer hat jetzt doch das Tempo angezogen, wir können den Text parallel mitlesen, eigentlich ganz cool, aber so richtig dem folgen, was er uns sagen möchte, können wir trotzdem nicht. Aber die Inhalte lassen sich ja im Google Docs nochmal sichten.
Abschließend empfiehlt er uns die Beschäftigung mit Laotse, dem Deaodejuing und Le Guin, dann ist relativ abrupt ein Ende erreicht.

Wir sind etwas ratlos. Vielleicht erkennen wir den künstlerischen Wert in dieser Darstellung nicht, vielleicht fehlt uns inhaltliches Wissen.
Mal sehen, ob wir uns noch belesen... wir wissen ja jetzt, wo.

Malu von Marschall
13. Juni 2020
18:30

these boots are made for walking

Wir folgen der Einladung: Schuhe anziehen und los! Das Kollektiv FLEXEN zwingt uns, unser kreatives Festival-Wohnzimmer zu verlassen.

svg%3E - PROSANOVA 2020
photo by Katrin Griebenow & Malu von Marschall

Wir flanieren also los, wir so als Flaneusen, sind überall - hier und da. Wir fühlen uns erstmal weird, so durch die Straßen zu laufen mit den lauten Stimmen aus dem Handy wie die coolen kids, die nachts hier rum laufen. Zum Glück sind nicht viele Leute hier - Dorfleben eben.

Regel Nummer 1: Dein Rock darf nicht zu kurz sein!

Jetzt bekommen wir Aufgaben: Bück dich. Alles klar. (SIEHE BILD 1)

Was siehst du? (SIEHE BILD 2)

Wo sind die nächsten Straßenschilder? Sind auch Frauen darauf? (SIEHE BILD 3) - Nein, übrigens, natürlich nicht...

Geh weiter, finde die nächsten Klingelschilder. Welche Namen sind drauf? Welchen Namen findest du am schönsten? (SIEHE BILD 4) - Wir hatten hier als nächstes nur die Stadtwerke vor der Nase und sind große Fans vom Sitzungszimmer...

Immer wieder bekommen wir Denkanstöße, haben wir einen Bezug zur alten Zeit? Ist sie für uns nur Geschichte? Sind die Menschen, die vor einigen hundert Jahren hier lebten Fremde? Gibt es hier Stolpersteine?

Regel Nummer 2: du darfst nicht zu kompliziert sein. Ach ne, die ist ja quatsch diese Regel.

Finde den nächsten Bordstein. (SIEHE BILD 5)

in der Nacht sorgt das Auftauchen einer jungen Frau für Aufruhr

Wir sollten den Kontext sehen - Flaneusen aller Länder, vereinigt euch!

Jetzt sollen wir stehen bleiben und nicht ausweichen. Naja, das Problem ist, hier sind halt keine Menschen. Wir bleiben also stehen und weichen niemandem aus. (SIEHE BILD 6)

svg%3E - PROSANOVA 2020
photo by Katrin Griebenow & Malu von Marschall

Wir gehen weiter, bleiben stehen. Gehen weiter, bleiben stehen.

Was ist direkt vor dir? (SIEHE BILD 7) - Das Schild von Tom's EDV Beratung lächelt uns an. 

Wir sollen eine Himmelsrichtung aussuchen. (SIEHE BILD 8) - Dort liegt Byzanz, wir gehen weiter in diese Richtung.

Kurz werden wir zum Galataturm und in die Vergangenheit entführt, dann geht es weiter.

die Müdigkeit der Augenlieder

Wie fühlst du dich, wenn du gehst? (SIEHE BILD 9) - Wir fühlen uns super, Bewegung war eine gute Idee...

Jetzt sollen wir warten, bis wir eine Frau sehen. Naja, da haben wir wieder dieses Problem mit den nicht-vorhandenen Menschen. (SIEHE BILD 10) - Keine Frau also, Aufgabe nicht erfüllt - sorry.

Wir gehen weiter und hören uns noch einige wahre Worte an:

nicht immer ist die Straße der Ort der Gefahr

Wir bleiben wieder stehen. (SIEHE BILD 11) - Und wieder ist niemand da, dem wir uns in den Weg stellen können. Wahrscheinlich ist Bad Salzdetfurth nicht der geeignetste Ort für diese Audiotour.

Unser Streifzug endet, wir sind erfrischt und dankbar für die Möglichkeit mal raus zu kommen.

PFEIL UND BOGEN ist die neue literarische Revue des Literaturinstituts Hildesheim: Ein lebendiges Jetztzeitarchiv der Gegenwartsliteratur. Hier kann man sich informieren über die neuen Bücher und Autor°innen, über die zentralen Debatten und Diskurse um die jüngere Literatur herum, über wesentliche poetologische und produktionsästhetische Positionen, über die neusten (gegenwarts-) literaturwissenschaftlichen Konzepte, über den Wandel des Betriebs, über die medialen Novitäten, Innovationen und Trends im literarischen Feld der Jetztzeit