Das Ganze sollte Spaß machen – Die Germany’s Next Topmodel Folge vom 8. März 2018

In der dramatischen Rückblende werden die Ereignisse der letzten Folge wiederholt. Zwei Mädchen, die sowieso nicht lange genug dabei waren, dass man ihre Namen kannte, sind raus. Juror Thomas Hayo ist immer noch beleidigt, weil beide aus seinem Team waren.

Es folgt der Vorspann, in dem sich Heidi (immerhin 44!) lange in Bikinis räkelt.

Heidi erscheint und macht Witze über Pferdemist und stellt das Konzept des Shootings vor. In einem Versuch zu überdecken, dass es sicher schon einmal ein Rodeo Shooting gab, wurde das Rodeotier kurzerhand zu einem Special Einhorn umgeklebt. Gott sei Dank gibt es für diesen ungestümen Shooting Partner einen Stunt Coordinator, weiße und schwarze Perücken und die passenden Tinkerbell-Stofffetzen in Pastell.

Heidi nimmt das erste Mädchen mit zum Shooting. In einer Fotomontage wird der Fotograf vorgestellt, der anscheinend eine große Nummer im „Wild West“ Fotografieren ist. Heidi gibt den letzten Tipp und das Geschaukel geht los und schläfert nicht nur die Mädchen ein. In einem Versuch das Ganze zu retten, versucht Heidi das Mädchen zum Schreien zu bewegen. Halbherzige eulenartige Hu-Hus sind die Folge.

Bei den nächsten Mädchen wird es auch nicht besser. Nur die energiegeladene Gerda lockert das Ganze auf, indem ihre Brust aus dem Kleid fällt.

Bruna verschwindet im Dixi Klo, weil sie nicht gut gestimmt ist. Die meisten Mädchen drücken ihre Gleichgültigkeit aus und zwei Mädchen müssen Schleichwerbung für ein Getränk machen. Dann geht es mit dem Shooting weiter. Victoria fällt negativ auf und scheint mehr zu Weinen als zu Schreien. Ihre Leistung erklärt sie damit, dass sie sich nicht als Fee vorstellen kann.

Es folgt das Shoot Out, für das die ganze Herde Mädchen antraben muss. Zwei Blondinen müssen gegeneinander antreten, Karoline muss sofort nach Hause. Es gibt eine Gruppenumarmung und ein paar Tränen fließen. Drei Mädchen werden nach Mexiko gekarrt, um 10 Seiten für die InStyle zu machen.

Die Zurückgebliebenen dürfen sich auf die nächste Challenge freuen. Die zwei Teams treten gegeneinander an und müssen sich in einem Aufzug schnell anziehen. Die Entscheidungsgewalt bekommt als Heidi-Ersatz eine der anscheinend einflussreichsten Influencerinnen Deutschlands. Nach einem kurzen, strategischen Teambesprechen geht es schon los. Bis auf einige vergessene Schuhe („ich dacht´ ich kombinier das so ein bisschen.“ „mit barfuß?“) bleibt das Ganze ereignislos.

Auch beim Casting in Mexiko wartet eine Challenge auf die drei Ausgewählten. Die Chefredakteurin betont, dass ihre Zeitschrift renommiert ist und hat hohe Erwartungen. Die Drei müssen von einer etwas höher gelegenen Plattform springen, schaukeln und dabei Fotos von sich machen. Dabei fällt Bruna negativ auf, weil sie zu viel Spaß hat. Es gewinnt Sally, die rückwärts von der Plattform springt und die der Chefredakteurin von Anfang an als Typ für die Bildstrecke sowieso gefällt.

In Los Angeles geht das Aufzugfahren weiter. Die Teams bleiben vom Punktestand auf gleicher Höhe, dramatischer wird es nur als es ein kleines Gerangel um ein T-Shirt gibt. Team Thomas gewinnt und kriegt Kameras, die praktischerweise gleich auch als Schleichwerbung dienen.

Als Vorbereitung für die Entscheidung lernen die Mädchen verschieden Choreografien. Team Thomas hat es dabei mit dem Coach nicht besonders gut getroffen, da er gleich das erste Mädchen anzickt, weil es die drei Drehungen der Choreografie nicht hinbekommt. Im anderen Team hat Gerda währenddessen wieder einmal das Problem, zu sexy und zu unkoordiniert zu sein. Schnelle Abhilfe schafft ein Haargummi, der den Sex ein bisschen einzäumt.

Die zwei unerfolgreichen Mädchen kommen aus Mexiko zurück, während Sally dort ihr Shooting hat. Die Redakteurin erklärt das Konzept: altes Auto und sogenannter „Raw Denim“ (besonders dunkler Jeansstoff). Heidi betont abermals, was für eine große Ehre es doch für Sally ist, 10 Seiten in so einer besonderen Zeitschrift wie der InStyle zu haben. Sally und die Redakteurin der InStyle sind mit dem Shooting zufrieden.

Zeit für die bunte Pop Art Entscheidung. Thomas ist noch immer beleidigt von der letzten Entscheidung. Die quietschbunten Kleider sollen „tragbare Skulpturen“ sein, so Juror Michael Michalsky. Sally ist zurück und wird von einer kreischenden Herde überrannt. Bruna ist neidisch und glaubt, dass die Entscheidung für die InStyle bereits feststand.

Heidi kommt und erklärt, dass immer zwei Mädchen aus den unterschiedlichen Teams gegeneinander laufen müssen und der schwächere wackeln wird. Thomas ist immer noch gekränkt. Von den Handbewegungen, die das Team Michael während des Laufs machen muss, sind die Juroren nicht begeistert. Thomas beschwert sich, dass immer wieder wiederholt wird, dass Sally in der InStyle 10 Seiten bekommen hat. Heidi und Michael wiederholen es deswegen extra nochmal. Die Fotos, die die Mädchen vom Einhorn Shooting bekommen, wurden zusätzlich mit pastellfarbenen Tupfern und Streifen versehen.

Bruna wackelt und ist wieder nicht gut drauf. Die meisten Mädchen drücken ihren Unmut deswegen aus. Gerda braucht eine neue Armbewegung, weil sie in ihrem Kleid nicht die Arme heben kann. Die restlichen Mädchen laufen durch, bis schließlich die 10 Wacklerinnen zur Entscheidung müssen. Zwei Mädchen, deren Namen man bis jetzt nicht gelernt hat, müssen gehen. Thomas ist immer noch gekränkt und wirft sich in einem Tobsuchtsanfall auf den Boden. Als niemand reagiert hält er so lange die Luft an, bis er rot anläuft. Aber Heidi hat ihn schnell wieder unter Kontrolle und Arm in Arm marschieren die drei Juroren zum Ausgang.

 

Bild mit freundlicher Genehmigung von Lena Beyer | Pfeil und Bogen
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